Meine Arbeiten, nach Themen gegliedert.

In dieser Galerie erscheinen meine gesamten Arbeiten. Der besseren Übersicht wegen ist sie in verschiedene Themen unterteilt. Als da wären:
Bilder, Spiegel, Wände, Projekte mit Kindern, diverse Arbeiten und die bildliche Dokumentation, wie ein Mosaik entsteht.

Das Bemalen der Schneckenhäuser und Steine, die Auseinandersetzung mit graphischen Formen und Mustern mit dem Stift, weckte meine Lust auch Graphiken zu zeichnen. Sie entstanden auf dünnen, lackierten Holzplatten.

In Zusammenarbeit mit dem Fotografen Jürgen Drabner entstanden Fotografien meiner "Schnörkelschnecken". Die Fotos waren schon auf mehreren Ausstellungen zu sehen und ausgewählte Motive sind als Postkarten erhältlich. Und seit Neuestem auch als Kalender,
"Schnörkelschnecken 2015", erhältlich bei mir, im Buchhandel, Amazon oder bei Calvendo.de:

http://www.calvendo.de/galerie/schnoerkelschnecken-2015/?s=tag:schn%C3%B6rkelschnecken&

Celtic Dreams

Chile 2014

Im Januar 2014 nahm ich an einem einzigartigen Kunstprojekt teil, der „1st International Urban Mosaic Intervention"„ in der 700.000 Einwohner zählenden chilenischen Großstadt Puente Alto. Eine Stadt, die derzeit mit der ausufernden Hauptstadt Santiago de Chile verschmilzt. Puente Alto bemüht sich seit einigen Jahren, das Zentrum für zeitgenössische Mosaikkunst im öffentlichen Raum in Lateinamerika zu werden.
Unter der Leitung der chilenischen Künstlerin Isidora Paz López wurden bereits großflächige Wandmosaike auf den Außenwänden des Stadions, der Metrostation am Rathaus und den83 Betonpfeilern der Metrohochtrasse realisiert.
Das aktuelle Projekt, zu dem 60 Künstler aus aller Welt eingeladen waren, war die Gestaltung der Fassade des Rathauses an einem zentralen Platz der Stadt.
Das übergeordnete Thema war "Magic Garden", teilweise mit vorgegebenen Zeichnungen der heimischen Flora, teilweise veränderten die Mosaikkünstler auch die Vorgabe mit eigenen Entwürfen.
Um dem Ganzen einen Rahmen zu geben, war die Idee, eine Art Festung zu gestalten, vor deren Mauer der magische Garten wächst. Deshalb auch Zinnen über den Mosaiken und im Hintergrund angedeutete Mauersteine. Das chilenische Team gestaltete, nach dem Entwurf von Isidora Paz Lopez, das Eingangsportal.
Jeder Künstler war dabei für einen zwei Quadratmeter großen Abschnitt verantwortlich, die zusammen ein Gesamtkunstwerk ergeben.
Neben der harten Arbeit an dem Kunstwerk, täglich 7 Stunden und mehr, wurden die Künstler zu mehreren Empfängen vom Bürgermeister der Stadt, Germán Codina , eingeladen. Bei herrlichem Sommerwetter konnte draußen im Stadtgarten gefeiert werden. Regen Anteil am Fortschreiten des Kunstwerkes nahmen auch die Einwohner von Puente Alto. So kamen täglich viele Besucher, die sich begeistert äußerten. Außerdem berichteten verschiedene nationale und internationale Medien über das Projekt.
Untergekommen waren die Künstler an verschiedenen Stellen, neben Hotels in Santiago und Gastfamilien, gab es auch zwei Sammelunterkünfte in den Hochlagen von Puente Alto, dem Außenbezirk „Pirque“. Mitten auf dem Land liegt das „Centro Las Palomas“, wo in einem großen Haus mit noch größerem Garten 14 Künstler untergebracht waren. Hier wurden dann auch zusammen mit den Chilenen etliche Feste mit allen Künstlern gefeiert. So wurden Kontakt und Beziehung sowohl zu den Chilenen, als auch unter den Künstlern gefestigt. Überhaupt war der Austausch unter den Künstlern groß, so verriet jeder seine technischen Tricks und nahm neues Wissen und Anregung mit nach Hause. Außerdem hält sich der Kontakt mit den Künstlern über Facebook und etliche internationale Projekte, bei denen die Künstler kleine themenbezogene Mosaike aus aller Welt schicken, werden mit dieser Vernetzung verwirklicht
Pünktlich 19 Uhr am Freitag, den 24. Januar wurde das Kunstwerk mit großer öffentlicher Feier und geistlichem Segen eingeweiht. Wobei die letzten Mosaikarbeiten bis kurz vorher dauerten. Das restliche Verfugen wurde dann noch vom chilenischen Team erledigt. In einem Film und Buch über das Projekt werden Arbeit und beteiligte Künstler noch dokumentiert werden.
Erwähnenswert ist, dass Isidora Paz López ihren ihren Wohnort mit ihrem Mann Chris Luckhaup nach Deutschland verlegt hat Bei der Eröffnung des Gerstetter Skulpturenpfads „UMoSSA“, war sie als Ehrengast eingeladen. Außerdem plant sie für 2016 eine zweite Mosaic Intervention, diesmal in Deutschland.

Mein Werk



Impressionen von der Arbeit

 


Die fertige Wand des Rathauses

 


Isidora Paz Lopez - Ihre Werke, Puente Alto/Chile